Futter:
Unser Astriatapärchen wird alle 2 - 3 Tage gefüttert.
Als Hauptfutter verwenden wir Heimchen (klein). Von denen bekommen sie
ca. 1 - 3 Stück
(pro Tier) ins Terrarium. Die Heimchen werden mit einem Vitaminpulver
(siehe unten) bestäubt
und dann im Terrarium ausgesetzt. Sie flitzen meist gleich los und unsere
Phelsumen jagen sie
dann. Zur Abwechslung bekommen sie Stubenfliegen, Fruchtfliegen, Maden,
Wachsmaden,
Motten und Grashüpfer, Spinnen, Ameisen und Bohnenkäfer. Auch
diese Futtertiere werden,
wenn möglich, mit Vitaminpulver bestäubt.
Die Tiere fangen wir entweder selber oder bestellen sie beim Futtertierversand
(soweit es sie
dort gibt). Als Leckereien bieten wir ca. 1 mal die Woche DayGeckoFood
sowie Babyobstbrei,
Joghurt, Blütenpollen, Honig oder reifes Obst im Wechsel an.
Das DayGeckoFood lassen wir unsere Phelsumen vom Finger abschlecken. Dies
ist immer ein
ganz besonderes Erlebnis.
Beim Babyobstbrei bevorzugen unsere Tiere Apfel und Birne, während
sie beim Joghurt die
Sorte Pfirsich-Maracuja am liebsten essen. Brei und Joghurt werden von
uns in einer kleinen
Schale an einer nicht so heißen Stelle im Terrarium platziert.
Von den Blütenpollen kann man ein paar im Terrarium verteilen. Die
Tiere suchen sie sich dann
schon überall zusammen.
Vitamine und sonstiges:
Die Futtertiere bestäuben wir vor dem Füttern
abwechselnd mit dem Vitaminpulver
Calcicare 40+, NEKTON - REP Color sowie Herpetal Complete Terrarium.
Infos zu Calcicare 40+:
Calcicare 40+ ist ein Prämix für Vögel,
welches aber immer mehr in der Phelsumenhaltung mit
Erfolg eingesetzt wird. Es enthält mehr als 40 verschiedene Mineralien,
Vitamine und
Aminosäuren. Es korrigiert das unausgeglichene Calcium/Phosphor-Verhältnis
in Früchten und
Insekten. Aufgrund seines niedrigen Eisengehaltes eignet es sich außerdem
ausgezeichnet
für früchte- und insektenfressende Vögel und Phelsumen,
die anfällig für die Eisenstapelungs-
krankheit sind.
Inhalt Calcicare 40+:
Zusatz Spurenelemente: Kupfer, Zink, Mangan, Kobalt,
Jod, Selen.
Aminosäuren: Lysine, Methionin, Cystin, Threonin, Tryptohan, Isoleucin.
Vitamine: Vit. A, Vit. D3, Vit. E, Vit. B1, Vit. B2, d-Pantothensäure,
Nikotinsäure, Biotin,
Vit. B12, Folsäure, Vit. B6, Vit. K3, Cholin Chlorid.
Berechnete Analyse pro kg:
11,8 % Rohprotein
0,3 % Rohfett
0,2 % Rohfaser
57,6 % Rohasche
3,7 % Wasser
16,7 % Calcium
10,0 % Phosphor
(Quelle: "www.ig-phelsuma.de" Alexander
Greckhamer (IGP-Rundschreiben 1/2001) und
Produktbeschreibungen)
Infos zu NEKTON - REP Color:
Herpetal Complete T beugt Mangelerscheinungen wie
Rachitits, Appetitlosigkeit, Häutungsprobleme, Sterilität, Apathie,
Wachstumsstörungen, Kropfbildung, geringe Stressresistenz vor.
Infos zu Herpetal Complete Terrarium:
NEKTON-REP-COLOR ist in
erster Linie ein äußerst hochwertiges Vitamin- und Mineraliengemisch.
Zusätzlich enthält NEKTON-REP-COLOR aber
auch die Carotinoide Canthaxanthin und
Apocarotinal. Mit der Aufnahme werden die Farbstoffe in Fettgewebe, Panzer
und Haut
abgelagert und bewirken so eine intensivere Färbung; die Farben gewinnen
ihre
ursprüngliche Leuchtkraft zurück.
Die Carotinoide sind eine wichtige Gruppe von Naturfarbstoffen.
Sie verursachen die gelben bis roten Farbtöne vieler Lebensmittel,
wie z.B. der Tomate, der
Karotte oder Orange. Viele Carotinoide besitzen Provitamin A-Charakter,
d.h. sie entfalten im
Körper gewisse Vitamin A-Wirksamkeit; neben den rein färbenden
Eigenschaften kommt also
diesen Substanzen noch ein physiologischer Wert zu.
Weiterhin steht in unserem Terra eine kleine Schale mit geriebener Sephiaschale.
Hier kann sich unser Weibchen nach Bedarf bedienen. Sephiaschale ist wichtig
für die Deckung des Kalkbedarfs. Der Kalk wird beim Weibchen in sogenannten
Kalksäckchen gelagert. Der dort gesammelte Kalkvorrat wird dann für
die Eiproduktion genutzt. Besitzt ein Weibchen diese Kalkvorräte
nicht, so wird der für die Eiproduktion benötigte Kalk den Knochen
entzogen. Dies kann zu Knochenerweichung (Rachitis)führen.
Zusätzlich bieten wir ca. 1 x im Monat Mulgatol Junior Gel an.
Dies ist ein Multivitamin-Gelee zur Nahrungsergänzung.
Wasser:
Wasser nehmen die Phelsumen über die Kelche
der Bromelien auf oder sie lecken die Wasser-
tropfen von den Blättern ab. Man sollte immer darauf achten, dass
in den Kelchen genügend
Wasser steht. Ein Wassernapf oder Becken ist nicht notwenig.
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Unser Ph. a. astriata Männchen, bei erfolgreicher Fliegenjagd.
Hier gibt es Joghurt mit einer Blütenpolle.

Blütenpollen werden sehr gerne gefressen.

Hier schleckt man eifrig den Nektar einer Orchidee.

In dieser Schale befindet sich immer geriebene Sepiaschale.
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Aufbewahrung der Futtertiere:
Behälter der Heimchen:
Bei den Heimchen sollte man bei der Aufbewahrung sehr sorgfälltig
sein, da die Tiere sehr
schnell und ausbruchlustig sind. Mehr dazu unter Baukasten/Heimchenbox.
Wir bewahren die Heimchen in großen festen Plastikboxen auf, da
wir schon die Erfahrung
gemacht haben, dass die Heimchen sich ab einer bestimmten Größe
durch die normalen
Kunststoffbehälter durchfressen und dann durch die Wohnung spazieren.
Für diesen Fall,
sollte man immer Klebefallen und Brühe zu Hause haben.
Mehr dazu unter Baukasten/Heimchenfallen.
Die Plastikboxen haben ein Maß von 19 x 19 x 19 cm (BxTxH), also
hoch genug, damit die
Heimchen nicht rausspringen können. Der Deckel ist, für eine
ausreichende Belüftung, mit
Edelstahlgaze versehen. Als Bodengrund verwenden wir in der Heimchenbox
eine Mischung
aus Haferflocken und Futterkleie. In der Box befindet sich auch ein Stück
Eierkarton, damit die
Tiere eine Versteckmöglichkeit haben. Die Heimchen werden von uns
mit Karotten, Löwenzahn,
Gurke und Apfel gefüttert. Zur Versorgung mit Flüssigkeit reichen
wir AquaGel (Wasser-
granulat). Eine Wasserschale sollte man den Heimchen nicht reinstellen,
da die Tiere dort
hineinfallen und ertrinken.
Das Futter und AquaGel legen wir auf zwei kleine Plastikdeckel (z.B. Böden
von einem Weg-
werfplastikbecher), dadurch wird der Bodengrund nicht feucht und kann
nicht schimmeln.
Das Futter der Heimchen sollte alle 2 Tage, im Sommer auch jeden Tag getauscht
werden.
Immer daran denken, dass man sein Tier nur gut ernähren
kann, wenn auch die Futtertiere
gut gefüttert sind!!!
Behälter der Wachsmaden:
Auch die Wachsmaden sollten in sicheren Gefäßen aufbewahrt
werden. Sie sondern während
des Verpuppens eine ziemlich ätzende Flüssigkeit ab, die sich
dann durch die dünnen Wände
der Plastikbehälter frisst und Löcher entstehen läßt,
durch die dann auch die Wachsmaden ins
Freie spazieren.
Wir siedeln die Wachsmaden nach dem Kauf in ein Glas mit Gazedeckel (Edelstahlgaze)
um.
Absolut ungeeignet ist Holz oder Kunststoff. Das Holz wird von den Maden
durchgefressen,
der Kunststoff löst sich auf. Eine Anleitung für das Glas mit
Gazedeckel gibt es unter
Baukasten/Wachsmadenglas.
Alle anderen Futtertiere bewahren wir in normalen
Plastikboxen auf (Füttern nicht vergessen). |
Hier bewahren wir unsere Heimchen auf.

Unser Wachsmadenglas. |